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Pressefreiheit in Gefahr

03.05.2017

Tag der Pressefreiheit

Am 3.Mai, dem Internationalen Tag der Pressefreiheit, sammelte unsere Gruppe Unterschriften für die Freilassung der in der Türkei inhaftierten Medienschaffenden.

Pressefreiheit in Gefahr

In keinem anderen Land der Welt sitzen so viele JournalistInnen im Gefängnis wie in der Türkei: Rund ein Drittel aller inhaftierten Medienschaffenden weltweit! Auch Deniz Yücel, Korrespondet der Zeitung "Die Welt", sitzt seit dem 27. Januar 2017 in Haft. Seit dem Putschversuch im Juli 2016 stehen oppositionelle Medien und Medienschaffende in der Türkei unter massivem Druck. Mehr als 160 Medienhäuser wurden geschlossen und zahlreiche JournalistInnen unter dem Vorwand "Propaganda für eine terroristische Organisation" oder "Anstiftung der Öffentlichkeit zu Hass" inhaftiert. Eine freie Berichterstattung wird von Tag zu Tag schwerer, denn wer Kritik äußert, setzt sich der Gefahr aus, selbst im Gefängnis zu landen. Der Raum für freie Meinungsäußerung wird immer kleiner.

Einsatz für inhaftierte JournalistInnen

Amnesty kritisiert das Vorgehen der türkischen Regierung und fordert die Freilassung der inhaftierten Journalistinnen und Journalisten. Freie Berichterstattung durch unabhängige Medien sind elementarer Bestandteil jeder funktionierenden pluralistischen Gesellschaft. Journalistinnen und Journalisten müssen ohne Angst vor Repressalien ihrer Arbeit nachgehen dürfen. Journalismus ist kein Verbrechen! Aus diesem Grund sammelte unsere Gruppe am Internationalen Tag der Pressefreiheit Unterschriften für eine Petition mit der Forderung, die inhaftierten Medienschaffenden freizulassen.

Hier online unterschreiben: http://action.amnesty.de/l/ger/p/dia/action4/common/public/?action_KEY=10499&d=1.