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Unter dem Motto Amnesty International in Bewegung beteiligte sich die Rostocker Hochschulgruppe am vergangenen Samstag (31.07.2010) mit einer Staffel an der achten Rostocker Marathonnacht.

„Eine schwangere Frau steht mit einem Fuß im Grab und mit einem Fuß auf der Erde“, lautet ein afrikanisches Sprichwort. Jede Minute stirbt irgendwo auf der Welt eine Frau während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder im Kindbett.

Die Menschrechtssituation im Iran – ein Thema, um das es schon Monate nach den Präsidentschaftswahlen im letzten Jahr in den Medien der westlichen Welt wieder still geworden war. D. Schikora und B. Zendeh vermittelten eindrucksvoll, wie das Regime in Teheran Grenzen jeglicher Menschlichkeit und Rationalität überschreitet.

Demonstranten werden gefoltert und hingerichtet, Künstler inhaftiert, Journalisten bedroht und Andersgläubige verfolgt. Wer mit den politischen Verhältnissen im Iran nicht konform geht und öffentlich Kritik äußert, muss um sein Leben fürchten. Nicht erst seit den letzten Präsidentschaftswahlen werden die Menschenrechte systematisch mit Füßen getreten.

Täglich springen Frauen, Männer und Kinder in Mexiko auf rollende Güterzüge. Sie sind auf dem Weg in die USA. Viele erreichen niemals ihr Ziel. Sie werden vom Zug überrollt oder unterwegs von Banden überfallen. Ihre Geschichte erzählt das bewegende Verfolgungsdrama „Sin Nombre“ von Cary Fukunaga. In der kommenden Woche läuft es im Lichtspieltheater Wundervoll an.

Elias Bierdel vom Hilfskomitee Cap Anamur wird am 26.03.2010 um 19.30 Uhr im Peter-Weiss-Haus einen Diavortrag halten. Er rettete im 2004 37 Flüchtlinge und wurde in Italien dafür angeklagt. Die Amnesty International Hochschulgruppe Rostock wird sich an der Veranstaltung mit einem Stand beteiligen, an dem sie Unterschriften für eine aktuelle Urgent Action zu dem Thema sammelt.

Eva Behringer Seit 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von der UN-Generalversammlung verabschiedet wurde, gilt der 10. Dezember als Internationaler Tag der Menschenrechte. Kein Zufall also, dass genau an diesem Tag im Jahr 2009 die Ortsgruppe „Amnesty International Rostock“ offiziell zur Hochschulgruppe wird.

Monika Breuer-Umlauf arbeitete zwei Jahre als Friedensfachkraft und Kunsttherapeutin für den Weltfriedensdienst e.V. in der Westbank. Im Rahmen des Projekts "Haus der Gewaltfreiheit" gestaltete sie mit 18-24 jährigen Palästinensern deren Alltag und wird am 01. Februar 2010 in Rostock darüber berichten.

Am Donnerstag wurde die erste Amnesty Hochschulgruppe Rostocks gegründet. Ein gehaltvolles Programm führte durch den Abend, um möglichst viele Interessierte für eine aktive Mitarbeit begeistern.

Auf dem Campus in der Ulmenstraße präsentiert die Amnesty Hochschulgruppe Rostock seit heute eine Ausstellung unter dem Titel "Hinsehen und Handeln. Gewalt gegen Frauen verhindern".

Kurz nachdem Michel Kilo am 19. Mai 2009 aus dem 'Adra Gefängnis nahe Damaskus
entlassen wurde, ließ die syrische Justiz auch Mahmoud 'Issa frei.
Anwar al-Bunni ist weiterhin inhaftiert und braucht nun umso dringender unsere Unterstützung.

Eine gute Nachricht!
Michel Kilo, einer der syrischen Gefangenen, für deren Freilassung wir kämpfen,
ist am 19. Mai 2009 aus dem Gefängnis entlassen worden. Seine dreijährige
Haftstrafe musste er vollständig absitzen.
Anwar al-Bunni und Mahmoud 'Issa sind leider weiterhin in Haft.
Weitere Informationen zu dem Fall: http://www.amnesty-rostock.de/Main/Petitionen

Jährlich sterben bis zu drei Millionen Frauen an den Folgen von Gewalt oder Ausbeutung. Gewalt an Frauen ist das häufigste Verbrechen der Welt – und wird doch nur selten bestraft. Sie hat viele Gesichter und geschieht im täglichen Leben, in Friedens- und Krisenzeiten. Als peinliches Phänomen in der Mitte der Gesellschaft geschieht sie zudem weltweit, in allen Kulturen und Gesellschaftsschichten. Die Amnesty Hochschulgruppe Rostock veranstaltet deshalb gemeinsam mit dem Peter-Weiss-Haus einen politischen Abend.