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<title>Amnesty International - Hochschulgruppe Rostock | Main / Start</title>
<link>http://www.amnesty-rostock.de/Main/Start?action=rss</link>
<description>Main.Start</description>
<lastBuildDate>Mon, 02 Aug 2010 10:21:42 GMT</lastBuildDate>
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<title>Laufen für die Menschenwürde : </title>
<link>http://www.amnesty-rostock.de/Main/20100802001</link>
<description><![CDATA[<div class='vspace'></div><div class='eintrag' > 
<div><img src='http://www.amnesty-rostock.de/Main/20100802001?action=download&amp;upname=Staffel.jpg' alt='Staffel der Hochschulgruppe' title='Staffel der Hochschulgruppe' /></div>
<h2>02.08.2010</h2>
<h1>Laufen für die Menschenwürde</h1>
<p>Unter dem Motto Amnesty International in Bewegung beteiligte sich die Rostocker Hochschulgruppe am vergangenen Samstag (31.07.2010) mit einer Staffel an der achten Rostocker Marathonnacht. 
</p>
<p class='vspace'><a name='hauptteil' id='hauptteil'></a>
Unter dem Motto Amnesty International in Bewegung beteiligte sich die Rostocker Hochschulgruppe am vergangenen Samstag (31.07.2010) mit einer Staffel an der achten Rostocker Marathonnacht. Die Läufer machten explizit auf die menschenunwürdige Praxis von Zwangsräumungen aufmerksam. Weltweit leben über eine Milliarde Menschen in Slums und müssen um den Abriss ihrer Unterkünfte fürchten.
</p>
<p class='vspace'>Der Staffelstab der acht gelb gekleideten Läufer, eine gelbe Kerze mit Draht umwickelt, stach ins Auge. Sie symbolisierte die aktive Menschenrechtsarbeit der Organisation nach dem Grundsatz: „Es ist besser, eine Kerze anzuzünden, als sich über die Dunkelheit zu beklagen“. Wenn auch dieser Zusammenhang nicht jedem Zuschauer bewusst wurde, konnte jeder eine Unterschrift gegen rechtswidrige Zwangsräumungen im kenianischen Nairobi abgeben. An einem Stand informierten Mitglieder der Gruppe über die Petition und die aktuelle Kampagne „Wohnen. In Würde.“. 
</p>
<p class='vspace'>Mehr als die Hälfte der Bevölkerung der Nairobis, etwa zwei Millionen Menschen, lebt in Slums. Die meisten Bewohner müssen Miete für die einfachen, auf Lehmboden errichteten Holzbaracken zahlen. In den Slums haben sie keinen oder nur unzureichenden Zugang zu Wasser, sanitären Anlagen, Schulen und medizinischen Einrichtungen. Darüber hinaus leben sie mit dem ständigen Risiko, zwangsgeräumt zu werden.
</p>
<p class='vspace'>Nach 3 Stunden und 51 Minuten erreichte Schlussläuferin der Staffel das Ziel. Das reichte letztendlich zu einem beachtlichen 30. Platz. Die Forderungen der Hochschulgruppe bleiben weiter bestehen, sofort alle rechtswidrigen Zwangsräumungen zu stoppen, Richtlinien für Zwangsräumungen zu entwickeln, die in Einklang mit den internationalen Menschenrechtsstandards stehen, betroffene Slumbewohner rechtzeitig zu informieren und in Räumungspläne einzubeziehen sowie sicherzustellen, dass die Opfer von Zwangsräumungen effektiven Zugang zu Rechtsmitteln und eine angemessene Entschädigung in Form von Geldzahlungen oder Ersatzwohnraum erhalten. 
</p></div>
]]></description><dc:contributor>Stefan Altkrüger</dc:contributor>
<dc:date>2010-08-02T10:21:42Z</dc:date>
<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 10:21:42 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Mutter werden. Ohne zu sterben. : </title>
<link>http://www.amnesty-rostock.de/Main/20100626001</link>
<description><![CDATA[<div class='vspace'></div><div class='eintrag' > 
<div><img src='http://www.amnesty-rostock.de/Main/20100626001?action=download&amp;upname=Mutterwerden.jpg' alt='Zwei Frauen mit einem gesunden Kind' title='Zwei Frauen mit einem gesunden Kind' /></div>
<h2>26.06.2010</h2>
<h1>Mutter werden. Ohne zu sterben.</h1>
<p>„Eine schwangere Frau steht mit einem Fuß im Grab und mit einem Fuß auf der Erde“, lautet ein afrikanisches Sprichwort. Jede Minute stirbt irgendwo auf der Welt eine Frau während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder im Kindbett. 
</p>
<p class='vspace'>
<span class='textmarker'><strong>Kurzfilme zu Müttersterblichkeit im Peter-Weiss-Haus</strong></span><br /><br />
Mehr als 500.000 Frauen jährlich verlieren so ihr Leben, wobei es sich in 80% der Fälle um vermeidbare bzw. behandelbare Komplikationen handelt. Die Amnesty International Hochschulgruppe möchte am <strong>15. Juli</strong> ab <strong>20 Uhr</strong> mit einer öffentlichen Aktion im <strong>Peter-Weiss-Haus</strong> auf diese schreckliche Situation aufmerksam machen. Schließlich ist es eine massive Menschenrechtsverletzung, nämlich des Rechts auf Leben und Gesundheit, die Millionen von Frauen weltweit betrifft.
</p>
<p class='vspace'>In den westlichen Ländern liegt die Gefahr aufgrund einer Komplikation während der Schwangerschaft oder Geburt zu sterben bei eins zu 17.000, im Gegensatz dazu in Asien bei eins zu sechzig und in afrikanischen Ländern südlich der Sahara sogar bei eins zu acht!
Gründe dafür liegen in schwerer Armut, fehlender Bildung, weiten Entfernungen zu Krankenhäusern und zugleich einer schlechten Infrastruktur. Zudem führen mangelnde medizinische Versorgung und eine zu geringe Anzahl an Ärzten und Hebammen zu dieser katastrophalen Situation.
Ein Beispiel für solche Missstände ist das afrikanische Land Burkina Faso. Jährlich sterben hier aufgrund solcher entsetzlichen Bedingungen mehr als 2000 Frauen. Jeden Tag verlieren also fünf Frauen wegen der Folgen einer Schwangerschaft ihr Leben.
</p>
<p class='vspace'>Bei veganer Küche und kühlem Getränken laden die Rostocker Amnesty International Hochschulgruppe, Soziale Bildung e.V. und der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität Rostock dazu ein, mehr zu diesen unmenschlichen Verhältnissen zu erfahren. Interessante Kurzfilme und Dokumentationen sollen zum Diskutieren anregen und bei Bier und leckerem Essen über aktive Menschenrechtsarbeit informieren. Kaum jemand weiß, wie jeder etwas gegen solch globale Missstände tun kann.
</p>
<p class='vspace'>Öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen sind ein wichtiges Instrument, um Einfluss auf politische Machthaber und Regierungen zu nehmen. An diesem Abend werden wir eine Aktion starten und bitten jeden Teilnehmer um das Mitbringen eines kleinen Stoffteils. In Burkina Faso, eines der Länder mit der höchsten Muttersterblichkeit, tragen Frauen sogenannte „Pagnes“, farbenfrohe Tücher, die zu Kleidern genäht oder umgewickelt werden. Bei der Geburt wird ein „Pagne“ auf das Bett der Mutter gelegt und das Neugeborene darin eingewickelt. Jedes Stoffteil, was ihr an diesem Abend zu einem großen Tuch beisteuert, steht für eine Mutter, die bei der Geburt sterben musste. An Ort und Stelle nähen wir ein großes Tuch, was später ausgestellt werden soll.
</p>
<p class='vspace'>Jeder ist herzlich eingeladen.
</p></div>
]]></description><dc:date>2010-07-11T19:18:52Z</dc:date>
<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 19:18:52 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Genozidale Verfolgung der Bahai im Iran : </title>
<link>http://www.amnesty-rostock.de/Main/20100603001</link>
<description><![CDATA[<div class='vspace'></div><div class='eintrag' > 
<div><img src='http://www.amnesty-rostock.de/Main/20100603001?action=download&amp;upname=Iranische_Aktivisten.jpg' alt='Aktiv gegen Todesstrafe' title='Aktiv gegen Todesstrafe' /></div>
<h2>03.06.2010</h2>
<h1>Genozidale Verfolgung der Bahai im Iran</h1>
<p>Die Menschrechtssituation im Iran – ein Thema, um das es schon Monate nach den Präsidentschaftswahlen im letzten Jahr in den Medien der westlichen Welt wieder still geworden war. D. Schikora und B. Zendeh vermittelten eindrucksvoll, wie das Regime in Teheran Grenzen jeglicher Menschlichkeit und Rationalität überschreitet.
</p>
<p class='vspace'>
In gewohnt hoher Qualität stellte Schikora die Wesenszüge des politischen Systems im Kontext der religiösen und rechtlichen Rahmenbedingen des Iran dar. Dabei wurde deutlich, dass eine Gewaltenteilung zwar de jure, jedoch nicht de facto existiert, und die Macht des Obersten Rechtsgelehrten in einem Zirkel aus Gremien stets erhalten wird. Hinzu kommt die Vereinigung dieser Macht mit der eines religiösen Führers. Menschenrechtsverletzungen, zum Beispiel die Verfolgung von Minderheiten, können innerhalb des Regimes also in Folge der freien Gestaltungsmöglichkeiten der Rechtsnormen als legal definiert werden.<br /><br />Demgegenüber werden Verfolgung, Folter sowie fehlende Rechte auf Meinungsäußerung und Pressefreiheit international als starke Menschenrechtsverletzungen angesehen. Die Definition des Genozid in der UN-Resolution 260 lässt sich außerdem nach herrschender Meinung auf die gezielte Ausrottung der Bahai im Iran anwenden.<br /><br />Im zweiten Teil portraitierte Zendeh als Mitglied der Bahai-Gemeinde Rostock zunächst die Bahai als moderne, permissive Religion. Im Zentrum dieser Religion steht der frei denkende, vernünftige Mensch, der die Gleichstellung der Geschlechter als gegeben ansieht. In gewissen Zeiträumen wird eine zeitgemäße Lehre Gottes durch einen neuen Propheten verkündet, womit alle bisherigen Weissager der verschiedenen Religionen erklärt werden.<br /><br />Zendeh widmete sich im Weiteren der genozidalen Verfolgung der Bahai im Iran, stellte deren Ursachen heraus und gab erschreckende Beispiele. Die Thematik, insbesondere die Frage, was jeder einzelne tun kann, regte zur Diskussion an. Dabei konnte Zendeh, der selbst einige Jahre im Iran lebte, Informationen aus erster Hand liefern. Mit seiner sympathischen Art gelang es dem Vortragenden, eine ernste, aber dennoch angenehme Atmosphäre zu schaffen.<br /><br />Wir als Amnesty-Gruppe bedanken uns noch einmal recht herzlich bei den beiden
Vortragenden und freuen uns auf eine weitere Zusammenarbeit!
</p></div>
]]></description><dc:contributor>Stefan Altkrüger</dc:contributor>
<dc:date>2010-06-03T14:00:47Z</dc:date>
<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 14:00:47 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Menschenrechte im Iran : </title>
<link>http://www.amnesty-rostock.de/Main/20100526001</link>
<description><![CDATA[<div class='vspace'></div><div class='eintrag' > 
<div><img src='http://www.amnesty-rostock.de/Main/20100526001?action=download&amp;upname=AI_Bahai.jpg' alt='Verletzter Demonstrant' title='Verletzter Demonstrant' /></div>
<h2>26.05.2010</h2>
<h1>Menschenrechte im Iran</h1>
<p>Demonstranten werden gefoltert und hingerichtet, Künstler inhaftiert, Journalisten bedroht und Andersgläubige verfolgt. Wer mit den politischen Verhältnissen im Iran nicht konform geht und öffentlich Kritik äußert, muss um sein Leben fürchten. Nicht erst seit den letzten Präsidentschaftswahlen werden die Menschenrechte systematisch mit Füßen getreten.
</p>
<p class='vspace'>
</p><h2>Klima der Angst für Andersgläubige<br /><br /></h2>
<p>Unter Vorgriff auf den <strong>Globalen Aktionstag Iran</strong> am 12. Juni lädt die Rostocker Amnesty International Hochschulgruppe ein, über die Menschenrechtslage im Iran zu diskutieren. 
</p>
<p class='vspace'>Zu Gast wird der Arzt B. Zendeh von der Rostocker Bahai-Gemeinde sein. 
Am <strong>31. Mai</strong> um <strong>19.30 Uhr</strong> wird er in der Universität Rostock, <strong>Ulmenstraße 69</strong>, <strong>Raum 118</strong> über die Menschenrechtssituation und die schwierige Lage der Bahai im Iran berichten.
</p>
<p class='vspace'>Den wissenschaftlichen Rahmen seiner Darstellung bildet ein Vortrag Daniel L. Schikoras. Der Münchner ist Doktorand am Lehrstuhl für Politische Theorie und Ideengeschichte am Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften und  wird  über die politische Situation im Iran referieren. Ziel der Veranstaltung ist es, die Öffentlichkeit über die Geschichte und gegenwärtige Situation der iranischen Bahai im Kontext der politischen Gegenwart zu informieren.
</p>
<p class='vspace'>Nicht zuletzt die Lage der religiösen Minderheiten hat sich in der Islamischen Republik Iran in den letzten Jahren zusehends verschlechtert. Im Ursprungsland der heute mit mehr als fünf Millionen Bahai weltweit verbreiteten Religionsgemeinschaft werden ihre 350.000 Anhänger systematisch und staatlich angeordnet verfolgt. 
Vor zwei Jahren wurde das Bahai-Führungsgremium willkürlich festgenommen. Die drei bis jetzt stattgefundenen geheimen Prozesse brachten keinen Beweis der Schuld. Vielmehr ist die iranische Regierung dazu übergegangen, die Familien der Gefangenen in Sippenhaft zu nehmen. 
</p>
<p class='vspace'>Insgesamt zeigt die Behandlung der Bahai im gegenwärtigen Iran Züge einer genozidalen Politik. In den letzten Jahren wurden Dutzende Bahai inhaftiert, Hunderte eingeschüchtert und zahllosen anderen die Perspektive auf eine friedliche Zukunft als Teil der iranischen Gesellschaft genommen. Sie haben kein Recht auf Bildung, unterliegen zahlreichen Berufsverboten oder erhalten keine Pensionen. 
</p>
<p class='vspace'>Die Veranstaltung richtet sich an jeden Interessierten, der mehr über die Menschen-rechtssituation im Iran erfahren, vielleicht auch darüber diskutieren will.
</p></div>
]]></description><dc:contributor>Stefan Altkrüger</dc:contributor>
<dc:date>2010-05-26T08:30:00Z</dc:date>
<pubDate>Wed, 26 May 2010 08:30:00 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Auf Todedszügen durch Mexiko : </title>
<link>http://www.amnesty-rostock.de/Main/20100421001</link>
<description><![CDATA[<div class='vspace'></div><div class='eintrag' > 
<div><img src='http://www.amnesty-rostock.de/Main/20100421001?action=download&amp;upname=AI_SinNombre.jpg' alt='Mexikaner auf Zügen' title='Mexikaner auf Zügen' /></div>
<h2>21.04.2010</h2>
<h1>"Sin Nombre" im Li.Wu.</h1>
<p>Täglich springen Frauen, Männer und Kinder in Mexiko auf rollende Güterzüge. Sie sind auf dem Weg in die USA. Viele erreichen niemals ihr Ziel. Sie werden vom Zug überrollt oder unterwegs von Banden überfallen. Ihre Geschichte erzählt das bewegende Verfolgungsdrama <strong>„Sin Nombre“</strong> von Cary Fukunaga. In der kommenden Woche läuft es im Lichtspieltheater Wundervoll an.
</p>
<p class='vspace'>
</p><h2>Filmgespräch mit Cesar Naranjo</h2>
<p>Eine Zugsirene pfeift. Rasch packen die Männer und Frauen ihre Bündel zusammen und rennen los. Sie springen auf den fahrenden Güterzug und hoffen, möglichst weit Richtung US-amerikanische Grenze zu gelangen. Tausende von irregulären Migranten - unter ihnen auch Kinder - durchqueren auf diese Weise jedes Jahr Mexiko. „Sin Nombre“ widmet sich dem Schicksal dieser Menschen. Mehr als 90 Prozent von ihnen stammen aus Zentralamerika. Sie fliehen vor der bitteren Armut in ihrer Heimat und sind an ihrem ersehnten Reiseziel nicht gewollt.
</p>
<p class='vspace'>In Rostock feiert der Film am <strong>29. April</strong> um <strong>20 Uhr</strong> im <strong>Lichtspieltheater Wundervoll</strong> in der <strong>Stephanstraße 7</strong> seine Premiere. An diesem Abend wird der mexikanische Künstler Cesar Naranjo zu Gast sein und die fiktive Geschichte des Films mit der Realität in Zusammenhang bringen. 
</p>
<p class='vspace'>Bevor er nach Deutschland kommt, lebt der kritische Kulturaktivist lange Zeit im Norden Mexikos und entwickelt sich zwischen 1997 und 2001 zu einem der wichtigsten Schauspieler der Stadt Monterrey. Er belebt Straßen und Freilichtbühnen mit Aufführungen und ruft viele kulturelle Angebote ins Leben. 
Verbindungen zu verschiedenen bedeutenden Künstlern führen ihn dahin, sein Talent als Maler auszuprobieren. In Workshops bietet er Jugendlichen und Erwachsenen mit geringem Einkommen Möglichkeiten, sich der Kunst zu nähern. Die großen Maler Mexikos bezeichnen ihn als modernen Künstler mit vielversprechender Zukunft. Derzeit ist seine aktuelle Ausstellung im spanischen Valencia zu bewundern. Der Autodidakt kennt die missliche Lage vieler Menschen in seinem Land und will im Filmgespräch am kommenden Donnerstag Bezug darauf nehmen. 
</p>
<p class='vspace'>Die unverkennbaren Züge, die in dem mexikanischen Verfolgungsdrama eine wichtige Rolle spielen, werden im Volksmund „La Bestia“ (das Biest) oder „Tren de la muerte“ (Todeszug) genannt. „Schwere Unfälle sind an der Tagesordnung“, erzählt Alma Noser, Mexiko-Expertin von Amnesty International. Sie hat selber beobachtet, wie die Migranten auf den Todeszügen reisen. „Die Menschen halten sich oft nur an Kanten oder Leitern fest. Nach Stunden in brennender Hitze oder bei klirrender Kälte sind sie total erschöpft. Der kleinste Ausrutscher kann den Verlust eines Beins, eines Arms oder des Lebens bedeuten.“
</p>
<p class='vspace'>Präsentiert wird der Kinoabend vom <strong>Lichtspieltheater Wundervoll</strong> in Zusammenarbeit mit der <strong>Amnesty International Hochschulgruppe Rostock</strong>.
</p></div>
]]></description><dc:contributor>Stefan Altkrüger</dc:contributor>
<dc:date>2010-04-21T17:00:51Z</dc:date>
<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 17:00:51 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Menschenrechte in Seenot : </title>
<link>http://www.amnesty-rostock.de/Main/20100304001</link>
<description><![CDATA[<div class='vspace'></div><div class='eintrag' > 
<div><img src='http://www.amnesty-rostock.de/Main/20100304001?action=download&amp;upname=Seenot.jpg' alt='Menschenrechte in Seenot' title='Menschenrechte in Seenot' /></div>
<h2>04.03.2010</h2>
<h1>Menschenrechte in Seenot</h1>
<p>Elias Bierdel vom Hilfskomitee Cap Anamur wird am <strong>26.03.2010</strong> um <strong>19.30 Uhr</strong> im Peter-Weiss-Haus einen Diavortrag halten. Er rettete im 2004 37 Flüchtlinge und wurde in Italien dafür angeklagt. Die Amnesty International Hochschulgruppe Rostock wird sich an der Veranstaltung mit einem Stand beteiligen, an dem sie Unterschriften für eine aktuelle Urgent Action zu dem Thema sammelt.
</p>
<p class='vspace'>
Die Abschottungspolitik der Europäischen Union fordert Opfer unter Menschen aus zahlreichen Regionen der Welt, die vor politischer Unterdrückung, vor Krieg und Armut fliehen. Elias Bierdel rettete 2004 als Leiter des Hilfkomitees Cap Anamur im Mittelmeer 37 Flüchtlinge in Seenot. In Italien wurde er daraufhin der Schlepperei beschuldigt und in einem Aufsehen erregenden Prozess mit vier Jahren Haft sowie 400.000 Euro Geldstrafe bedroht.
Im Oktober wurde Bierdel in erster Instanz freigesprochen. Derzeit ist offen, ob die Staatsanwaltschaft gegen das Urteil Berufung einlegt. Elias Bierdel berichtet in einem Bildervortrag über die Ereignisse im Jahr 2004, das Grenzregime an der Außengrenzen der EU, das Wirken der EU-Agentur FRONTEX und über viele tausend Opfer.
</p>
<p class='vspace'>Menschenrechte in Seenot findet im Rahmen der Antirassistischen Aktionswoche "WEIT WEG" statt. Mehr unter: <a class='urllink' href='http://www.myspace.com/antira_rostock' rel='nofollow'>http://www.myspace.com/antira_rostock</a>
</p>
<p class='vspace'>Menschenrechte in Seenot ist eine Kooperationsveranstaltung von: AStA, Grüner Hochschulgruppe, Amnesty International Hochschulgruppe Rostock, Heinrich-Böll-Stiftung und Soziale Bildung e.V.
</p></div>
]]></description><dc:contributor>Stefan Altkrüger</dc:contributor>
<dc:date>2010-03-15T12:58:39Z</dc:date>
<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 12:58:39 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Michel Kilo frei : </title>
<link>http://www.amnesty-rostock.de/Main/20090723001</link>
<description><![CDATA[<div class='vspace'></div><div class='eintrag' > 
<div><img src='http://www.amnesty-rostock.de/Main/20090723001?action=download&amp;upname=Kilo.jpg' alt='Michel Kilo' title='Michel Kilo' /></div>
<h2>23.07.2009</h2>
<h1>Michel Kilo freigelassen<br /></h1>
<p><strong>Eine gute Nachricht!</strong><br />Michel Kilo, einer der syrischen Gefangenen, für deren Freilassung wir kämpfen,<br />ist am 19. Mai 2009 aus dem Gefängnis entlassen worden. Seine dreijährige<br />Haftstrafe musste er vollständig absitzen.<br />Anwar al-Bunni und Mahmoud 'Issa sind leider weiterhin in Haft.<br /><br /><span style='font-size:83%'>Weitere Informationen zu dem Fall: <a class='urllink' href='http://www.amnesty-rostock.de/Main/Petitionen' rel='nofollow'>http://www.amnesty-rostock.de/Main/Petitionen</a></span>
</p>
<div class='vspace'></div></div>
]]></description><dc:contributor>Stefan Altkrüger</dc:contributor>
<dc:date>2010-01-29T09:59:09Z</dc:date>
<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 09:59:09 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Nichts sehen? Nichts hören? Nichts sagen? : </title>
<link>http://www.amnesty-rostock.de/Main/20100128001</link>
<description><![CDATA[<div class='vspace'></div><div class='eintrag' > 
<div><img src='http://www.amnesty-rostock.de/Main/20100128001?action=download&amp;upname=Heuler_Affen.jpg' alt='Drei Affen' title='Drei Affen' /></div>
<h2>28.01.2010</h2>
<h1>Nichts sehen? Nichts hören? Nichts sagen?</h1>
<p><small>Eva Behringer</small>
Seit 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von der UN-Generalversammlung verabschiedet wurde, gilt der 10. Dezember als Internationaler Tag der Menschenrechte. Kein Zufall also, dass genau an diesem Tag im Jahr 2009 die Ortsgruppe „Amnesty International Rostock“ offiziell zur Hochschulgruppe wird.
</p>
<p class='vspace'>
Amnesty International wurde 1961 gegründet und setzt sich für die weltweite Einhaltung der Menschenrechtserklärung ein. Da das leider in vielen Ländern nicht der Fall ist, versucht die Organisation mithilfe verschiedener Aktionen, die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf Menschenrechtsverletzungen zu lenken und diese dadurch zu beheben.
</p>
<p class='vspace'>Die Arbeit von Amnesty International gliedert sich in vier Teilbereiche:
Bei der so genannten Fallarbeit wird Menschen, die zu Unrecht ins Gefängnis gebracht oder auf andere Weise unmenschlich behandelt wurden, durch Unterschriftenaktionen und Briefe an Staatschefs, Botschafter und Minister geholfen.<br />Ein zweiter Bereich sind die „urgent actions“ (Eilaktionen), an denen sich jeder – auch Nicht-Mitglieder – beteiligen kann. Zu finden sind sie auf der Website der Organisation: www.amnesty.de. Dort werden Situationen, in denen sich die Betroffenen befinden, geschildert und der Vordruck für ein Protestschreiben gleich mitgeliefert.<br />Zwei weitere Arbeitsbereiche sind die „Briefe gegen das Vergessen“, die an Gefängnisinsassen geschickt werden, um diesen weiter Hoffnung zu geben, und die „Menschenrechtsbildung“. Diese bezeichnet die Aufgabe Amnestys, Fälle von Menschenrechtsverletzungen in Deutschland publik zu machen, da in hiesigen Nachrichtensendungen meist nicht darüber gesprochen werde.<br />
Vor allem die Aufklärungsarbeit stellt einen wichtigen Punkt für die Hochschulgruppe dar, wie sie mit der Ausstellung zum Thema „Gewalt gegen Frauen“ zeigt, die ihr im Eingangsbereich des Unigebäudes Ulmenstraße findet.
</p>
<p class='vspace'>Wie sieht aber die Wirkung einer so großen Organisation in einer Stadt wie Rostock aus? Was kann man von hier aus dazu beitragen, die Ungerechtigkeit in der Welt zu bekämpfen? Diese und noch ein paar andere Fragen beantworten Stefan Altkrüger und Johannes Vicenik von der Amnesty International Hochschulgruppe.<br /><br /><strong>Wie lange engagiert ihr euch schon für Amnesty und warum?</strong><br /><strong>Johannes:</strong> Ich bin seit drei Monaten bei der Gruppe und durch meine Forschungsarbeit über Folterüberlebende auf die Organisation aufmerksam geworden. Vor allem aus dieser Tätigkeit heraus habe ich mich entschieden, auch privat für die Einhaltung der Menschenrechte und gegen Folter einzutreten.<br /><strong>Stefan:</strong> Ich bin im Sommer 2008 zur Ortsgruppe gestoßen. Damals waren wir um die zwölf Leute, viele schon einige Jahre aktiv. Zu der Zeit steckten wir alle viel Zeit in die Planung eines Konzerts im MAU.\\ Zeitgleich zu den Olympischen Sommerspielen in China sollte das Motto des Abends „Gold für Menschenrechte“ sein. Wir wollten auf die kritische Menschenrechtslage im Olympia-Land aufmerksam machen. Leider war das Konzert schlecht besucht. Vielleicht auch deshalb verließen einige Alteingesessene die Gruppe und wir mussten uns einen Plan für die Zukunft der Gruppe überlegen.<br /><br /><strong>Wie soll die Zukunft aussehen?</strong><br /><strong>Stefan:</strong> Wir wollen fester Bestandteil des Campuslebens werden und möglichst viele Studenten mit Veranstaltungen, Aktionen und Ausstellungen ansprechen. Deshalb haben wir die Ortsgruppe „Amnesty International Rostock“ in eine Hochschulgruppe umgewandelt. Wir erhoffen uns davon auch, viele engagierte Kommilitonen für unsere Sache begeistern zu können. In den kommenden Jahren wollen wir das kulturelle Leben Rostocks und der Universität bereichern.<br /><br /><strong>Wie wollt ihr das machen? Und wie sehen eure nächsten Projekte aus?</strong><br /><strong>Johannes:</strong> Ab dem Frühjahr werden wir die Gymnasien Rostocks besuchen, um mit den Schülern eine interaktive Unterrichtsstunde zu gestalten. Das soll auch ein Standbein der Gruppe werden. Zusätzlich zu den Schülern können wir dort hoffentlich auch Pädagogen für Amnesty begeistern, da wir uns nicht nur über studentische Mitglieder, sondern über jeden Neuzugang freuen. Am 1. Februar steht dann eine große kulturelle Veranstaltung an: Monika Breuer-Umlauf, die fast zwei Jahre lang in Hebron Projekte mit palästinensischen Jugendlichen geleitet hat, hält einen Dia-Vortrag, bei dem sie über ihre Erfahrungen und die Lage im Westjordanland sprechen wird.<br /><strong>Stefan:</strong> Seit einem Jahr betreuen wir zudem einen konkreten Fall: Anwar al-Bunni wurde mit zwei anderen Männern, die mittlerweile freigelassen wurden, inhaftiert, weil er sich in seinem Heimatland Syrien friedlich für Demokratie und Menschenrechte eingesetzt hatte. Durch Unterschriften und Briefe versuchen wir Hafterleichterung oder, im besten Fall, seine Entlassung zu erwirken.<br /><strong>Johannes:</strong> Wir beschäftigen uns auch mit Gewalt gegen Frauen. So gab es vergangenen November eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Rostocker Frauenhaus. Auf dem Doberaner Platz gestalteten wir gemeinsam eine Antigewaltkundgebung, die auf die 747 registrierten Fälle von Gewalt an Frauen in Rostock aus dem Jahr 2008 aufmerksam machte. Weitere Projekte, Filmabende und Infoveranstaltungen sind in Planung. 
</p>
<p class='vspace'><small>Erschienen in: Heuler. Das Studentenmagazin, No.88, Januar 2010, S.31</small>
<small>Illustration: Maria Nieft</small>
</p></div>
]]></description><dc:contributor>Stefan Altkrüger</dc:contributor>
<dc:date>2010-01-29T09:54:54Z</dc:date>
<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 09:54:54 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Palästina-Abend : </title>
<link>http://www.amnesty-rostock.de/Main/20100114001</link>
<description><![CDATA[<div class='vspace'></div><div class='eintrag' > 
<div><img src='http://www.amnesty-rostock.de/Main/20100114001?action=download&amp;upname=Hebron.jpg' alt='Diavortrag' title='Diavortrag' /></div>
<h2>14.01.2010</h2>
<h1>Palästina-Abend</h1>
<p>Monika Breuer-Umlauf arbeitete zwei Jahre als Friedensfachkraft und Kunsttherapeutin für den Weltfriedensdienst e.V. in der Westbank. Im Rahmen des Projekts "Haus der Gewaltfreiheit" gestaltete sie mit 18-24 jährigen Palästinensern deren Alltag und wird am 01. Februar 2010 in Rostock darüber berichten.
</p>
<p class='vspace'>
Ein gehaltvoller Diavortrag wird Interessierten die Lebensbedingungen junger Menschen in den palästinensischen Autonomiegebieten schildern und damit eine besondere Perspektive auf den Nahostkonflikt eröffnen. "In Hebron sind alle Dynamiken und Facetten des Nahostkonflikts gegenwärtig", beschreibt sie im Vorfeld. Den Konflikt über die herkömmliche Medienberichterstattung hinaus zu erklären, liegt ihr am Herzen.
</p>
<p class='vspace'>Die Veranstaltung findet am:<br /><strong>01. Februar 2010</strong> um <strong>19.00 Uhr</strong><br />im <strong>Raum 018</strong> der <strong>Ulmenstraße 69</strong><br />statt.
</p>
<p class='vspace'>Präsentiert wird sie von der Amnesty International Hochschulgruppe. Im Rahmen der Fallarbeit für den syrischen Gefangenen Anwar al-Bunni bieten wir eine weitere Möglichkeit, sich über die Nahost-Problematik zu informieren. Gleichzeitig kann jeder Gast mit einer Unterschrift für die Freilassung dieses gewaltlosen politischen Gefangenen eintreten.
</p>
<div class='vspace'></div></div>
]]></description><dc:contributor>Stefan Altkrüger</dc:contributor>
<dc:date>2010-01-15T16:54:29Z</dc:date>
<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 16:54:29 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Hochschulgruppe gegründet : </title>
<link>http://www.amnesty-rostock.de/Main/20091214001</link>
<description><![CDATA[<div class='vspace'></div><div class='eintrag' > 
<div><img width='150px' src='http://www.amnesty-rostock.de/Main/20091214001?action=download&amp;upname=Gruppenfoto_Hochschulgruppe.jpg' alt='Unsere Gruppe' title='Unsere Gruppe' /></div>
<h2>14.12.2009</h2>
<h1>Hochschulgruppe gegründet</h1>
<p>Am Donnerstag wurde die erste Amnesty Hochschulgruppe Rostocks gegründet. Ein gehaltvolles Programm führte durch den Abend, um möglichst viele Interessierte für eine aktive Mitarbeit begeistern.
</p>
<p class='vspace'>
Es ist 19.10 Uhr an diesem Donnerstagabend. Von draußen schallen die Klänge des Bildungsstreiks in den Raum 018 der Ulmenstraße 69. Im Seminarraum des Instituts für Politik- und Verwaltungswissenschaften herrscht reges Treiben. Beamer, Licht, Ton. Alles muss vorbereitet sein, wenn zwanzig Minuten später die Amnesty Hochschulgruppe Rostock gegründet werden soll.
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<p class='vspace'>Gleich ist es soweit. Nach Monaten der Vorbereitung soll alles passen und der Infoabend dennoch locker und kurzweilig sein. Redebeiträge erhalten ihren letzten Schliff. Nervös basteln Gruppenmitglieder Wegweiser, damit bei niemandem Missverständnisse bei der Raumsuche aufkommen.  Als kleine technische Schwierigkeiten behoben sind, ist der Raum bereits gut gefüllt. Fast zwanzig Studenten haben sich eingefunden. Gespannt blickt so mancher Gast nach vorn in Richtung Tafel. An die weiße Wand dahinter wirft der Beamer kurze Zeichentrickfilme, die für das Thema des Abends erwärmen: Menschenrechte.<br /><br />Gegen 19.35 Uhr beginnt die Vorstellung. Antonia, Kai und Jesko gestalten einen inhaltvollen Beitrag über die Arbeitsweise von Amnesty International. Vor jedem Redebeitrag spielen die drei Videos ein, in denen sie erklären, warum sie den Einsatz für die Menschenrechte so wichtig finden. Jutta, die am Abend leider nicht dabei sein kann vermittelt in ihrem Videobeitrag vor allem persönliche Betroffenheit als Motivation: „Meine langjährige russische Freundin kann immer seltener zu mir Kontakt aufnehmen. In Russland ist die Meinungsfreiheit extrem eingeschränkt. Ich bin bei Amnesty, weil ich solche Zustände nicht ertrage und etwas dagegen tun will.“<br /><br />Danach ergreifen Katrin, Marja, Johannes und Stefan das Wort. Sie stellen den Arbeitsschwerpunkt „Frauenrechte“ vor. In einem impulsiven Referat beschreibt Johannes, in welchen Verhältnissen Frauen überall auf der Welt leben und von verschiedenen Ausdrucksformen mit Gewalt konfrontiert werden. Ein traditionelles Machtungleichgewicht sei die Wurzel manifestierter Schwäche gegenüber männlichen Übergriffen. Die Amnesty Hochschulgruppe sieht es als einen wichtigen Teil ihres Engagements, darauf aufmerksam zu machen und das oft totgeschwiegene Problem in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken. „Schließlich ist Gewalt an Frauen die häufigste Todesursache von Frauen im Alter von 15 bis 44 Jahren“, erklärt Stefan.<br />Ein abschließender Filmbeitrag zu Menschenhandel und Zwangsprostitution versetzt die Gäste zunächst in Schweigen, bevor die Gruppe viele weitere Fragen zu ihrer Arbeit beantworten darf: Wer deckt denn Menschenrechtsverletzungen auf? Wie erfährt eure Hochschulgruppe davon? Steht ihr mit anderen Gruppen in Kontakt? Welche Erfolge könnt ihr schon verbuchen?<br /><br />Ein letzter Redebeitrag wird von Dorella und Sven zum Besten gegeben. Die Hochschulgruppe befasst sich mit dem Fall dreier syrischer Gefangener. Zwei davon, Michel Kilo und Mahmoud Ìssa, sind in diesem Jahr freigekommen. Für den dritten, Anwar al-Bunni, setzt sich die Rostocker Gruppe weiterhin ein, sammelt Unterschriften, schreibt Briefe ins Gefängnis und an Staatsorgane, um dem Gefangenen zu helfen und eine Verbesserung seiner Haftbedingungen, im besten Fall seine Freilassung, zu erreichen.<br /><br />Bevor der Sauerstoff des Seminarraumes nach zwei Stunden fast gänzlich aufgebraucht ist, setzt ein lebhafter Dialog zwischen Gruppenmitgliedern und Gästen den Schlusspunkt eines gehaltvollen Gründungsabends der Rostocker Amnesty Hochschulgruppe. Unser Dank gilt allen Besuchern. Wir freuen uns über Euer Interesse und die Teilnahme am munteren Gedankenaustausch. Nochmals laden wir Euch und alle Interessierten herzlich zur Mitarbeit ein. 
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]]></description><dc:contributor>Stefan Altkrüger</dc:contributor>
<dc:date>2009-12-16T15:41:37Z</dc:date>
<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 15:41:37 GMT</pubDate>
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